13.-19. September 2026
Wie lebt es sich in einen Land, das selbst von fünf EU-Staaten noch immer nicht als selbständiger Staat anerkannt ist und in dem es immer wieder Spannungen gibt, vor allem im mehrheitlich von Serben bewohnten Norden? Während der Bildungsreise öffnen wir die Blackbox Kosovo und treffen Historiker, Journalistinnen, Analysten in Pristina, Mitrovica und Prizen. Wir laufen über die berühmte Brücke über den Fluss Ibar, die den albanisch bewohnten Südteil Mitrovicas mit dem serbischen Norden verbindet – oder trennt, je nach Sichtweise. Wir besuchen Ausstellungen und Orte, die sich mit dem jahrelangen gewaltlosen Widerstand sowie dem Krieg Ende der 90er befassen. Mit Feministinnen diskutieren wir die traditionelle patriarchale Gesellschaft und was sich in den letzten Jahren geändert hat.
Anmeldeschluss ist der 14. Februar. Der Teilnahmebeitrag für die Reise beträgt 790 € und beinhaltet sechs Übernachtungen im Doppelzimmer mit Frühstück (Einzelzimmerzuschlag: 100 €), das Programm mit diversen Führungen, Vorträgen und Museumsbesuchen, einen PDF-Reader, sieben gemeinsame Essen sowie die Busreise von Prishtina nach Mitrovica und Prizren und zurück nach Prishtina.
Die An- und Abreise ist selbst zu organisieren. Die Arbeitssprache in der Reisegruppe ist Deutsch. Die Vorträge werden auf Deutsch, Englisch, Albanisch oder Serbisch (in beiden letzteren Fällen mit Übersetzung) gehalten.
Organisation und Reiseleitung: Judith Brand und Dirk Auer.
In Berlin wird die Reise als Bildungsurlaub/-zeit anerkannt. Für weitere Bundesländer können wir dies auf Anfrage gerne durchführen.
Programm (Stand Nov 2025)
Anmeldeformular