Die politische Lage in Griechenland ist zwar politisch stabiler und die Haushaltslage ist besser. Investoren bleiben jedoch asu und die Arbeitslosigkeit bleibt ein großes Problem. FM 4
Jungen Menschen in Bosnien und Herzegowina fehlen die Pers- pektiven. Die Gründe dafür sind eine horrende Arbeitslosigkeit, ethnische Spannungen und längst überfällige Reformen. Viele kehren deswegen ihrer Heimat den Rücken und emigrieren, wenige bleiben bewusst oder kehren gar aus dem Ausland zurück. Download: Eine Welt 3/2017
Mazedonien ist unversehens zum Frontstaat gegen Flüchtlin- ge auf dem Weg nach Westeuropa geworden. Dabei kämpft das verarmte Balkanland selbst schon seit langem mit schweren Problemen. Die Regierung ist autoritär, Medienfreiheit existiert nur auf dem Papier. Vor allem junge Leute verlassen deshalb in Scharen das Land. Download: Eine Welt 2/2016
Vor 20 Jahren wurde mit der Unterzeichnung des „Vertrags von Dayton“ der Bosnien-Krieg formal beendet. 100.000 Tote waren zu beklagen, mehr als 2 Millionen Menschen wurden vertrieben. Der Wiederaufbau wurde von der internationalen Gemeinschaft mit erheblichen Mitteln unterstützt. Doch noch immer wird die Politik von den nationalistischen Agenden der drei großen ethnischen Parteien bestimmt –
Die etwa zehn bis zwölf Millionen Roma in Süd- und Osteuropa leben überwiegend in Ghettos. Im Dreck. In Armut. Zunächst acht Staaten der Region vereinbarten 2005 die „Dekade der Roma-Integration“, um den Roma ein würdigeres Leben zu ermöglichen. Zehn Jahre sind vergangen – doch Rassismus und Ausgrenzung halten an. Dirk Auer, Andreas Kunz, Deutschlandfunk