Rayna Breuer

Rayna Breuer

„Ab heute heißt du anders“. Die Demütigung der türkischen Minderheit im kommunistischen Bulgarien.

Ein eigener Name bedeutet Identität, Zugehörigkeit, ein Stück Familiengeschichte. All das versuchte die kommunistische Führung in Bulgarien auszuradieren. In den 1980er Jahren geht das Regime radikal und rücksichtslos gegen die türkische Minderheit im Land vor. Das Ziel: die vollständige Anpassung an die bulgarische Gesellschaft. Wer Türkisch spricht, dem droht eine Gefängnisstrafe. Rituale, Feste, traditionelle Kleidungsstücke

Wie Belene die Schatten des Kommunismus offenlegt

Der Kommunismus wird in Bulgarien von vielen Menschen verklärt. Vom Straflager Belene, in dem rund 15.000 Menschen gefoltert und gefangen gehalten wurden, wollen viele nichts wissen. Die Überlebenden fürchten, dass ihr Leid vergessen wird. Von Rayna BreuerAudio: Deutschlandfunk, 12. September 2024.

Die Debatte um das Sowjetische Denkmal in Sofia

Die Debatte darüber, wie mit sowjetischen Denkmälern umgegangen werden soll, ist in Osteuropa aktueller denn je. Ein Blick nach Bulgarien, wo die Diskussion über das umstrittene Monument im Zentrum von Sofia wieder einmal entflammt ist. Deutsche Welle, 9. Juli 2023: Text und TV-Beitrag.

Endlose Hängepartie. Bulgarien wählt zum dritten Mal

Zum dritten Mal in diesem Jahr wählen die Bulgaren am 14. November ihr Parlament. Den Parteien der bisherigen Opposition war es nicht gelungen, Mehrheiten zu bilden. Die Bevölkerung ist müde und frustriert, die Hoffnungen von 2020 sind verflogen. Deutschlandfunk, 8. November 2021

Leben mit der Grenze. Bulgarien und die Flüchtlinge

Harmanli ist eine kleine bulgarische Stadt, unweit der Grenze zur Türkei und Griechenland. Bis 2016 war sie weitgehend unbekannt, bis Szenen von gewalttätigen Unruhen im größten Aufnahmezentrum des Landes, das am Stadtrand liegt, um die Welt gingen und Harmanli zum Symbol des unmenschlichen Umgangs mit Flüchtlingen und Migranten wurde. Was ist aus dem Aufnahmezentrum geworden

Zwei Seiten einer Geschichte. Republikflucht über Bulgarien

Rund 2.000 DDR-Bürger haben in den Jahren bis 1989 versucht, über Bulgarien in den Westen zu gelangen. Nur etwa 500 von ihnen gelang die Flucht. Mit der Aufarbeitung dieses Themas tut sich in Bulgarien nicht nur die Politik, sondern auch die Bevölkerung schwer. Deutschlandfunk, 5.3.2019

Sozialismus, aber anders: 1968 in Jugoslawien

Was 1968 im Westen begann, blieb im Osten nicht unbemerkt. Auch in Jugoslawien gingen die Studenten auf die Straße, aber nicht, um das System zu stürzen, sondern um es zu reformieren. Doch das Gegenteil ist eingetreten. Deutsche Welle, 1.6.2018

Atemlos durch den Winter. Luftverschmutzung in Südosteuropa

Deutschland verfehlt wahrscheinlich seine EU-Emissionsziele. Viele andere Länder auch. Besonders im Südosten Europas ist die Luft enorm verschmutzt. Die Politik weigert sich zu handeln, weshalb Aktionsgruppen eigene Feinstaub-Messstationen installieren. Katapult, 22.5.2018